Schulbetrieb nach den Herbstferien


A)    Aktuelle Regelungen für die Grundschule Wunsiedel

Schulbetrieb ab 09. November 2020

Aktuell: 08.11.2020


09.11. - 13.11.2020

 

1.  Präsenzunterricht:

  • Alle Kinder in der Schule
  • Unterricht nach Stundenplan

 2.  Maskenpflicht auch am Sitzplatz im Unterricht

 

3.   Maskenpflicht auf dem Schulgelände

  • Bereich vor dem Schulhaus (Vorplatz, Gehweg)
  • Im Schulhaus
  • Pausenhof

3.   Maskenpflicht im Bus und an der Bushaltestelle

 

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise der Polizei:

 

Download
Maskenpflicht an Haltestellen: Hinweise der Polizei
20201105_Maskenpflicht_Haltestellen.pdf
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B)    Kreisverwaltungsbehörde (Landrats- / Gesundheitsamt)

 

Nach den Informationen aus der Pressekonferenz von Herrn Staatsminister Professor Dr. Piazolo am 6. November gilt für die Woche vom 9.11 – 13.11.2020 folgende Vorgehensweise:

 

Es soll an bayerischen Schulen auf absehbare Zeit keine automatischen Klassentei-lungen geben, wie es auf der Basis des Hygieneplans vom 02.10.2020 ursprünglich vor-gesehen war. Das Ziel ist es, möglichst umfassend zum Präsenzunterricht zurückzu-kehren und diesen so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

 

Der Drei-Stufen-Plan wird ausgesetzt.

 

Das Gesundheitsamt Wunsiedel hat in Abstimmung mit dem Schulamt und dem Führungsstab des Landkreises folgende Maßnahmen beschlossen (gültig vom Montag, 09. November bis Freitag 13. November):

 

1) Grundschulen


           Es findet Präsenzunterricht statt.
           Die Maskenpflicht gilt auch im Unterricht.

 

2) Weiterführende Schulen ab Jahrgangsstufe 5

           Es findet Präsenzunterricht statt.
           Die Maskenpflicht gilt auch im Unterricht.

 

Sollte sich das Infektionsgeschehen weiter verändern und eine Anpassung der Maßnahmen erforderlich sein, werden wir sie darüber informieren.

 

Diese Regelung gilt vom Montag, 09. November bis Freitag 13. November 2020.

 

Es finden täglich Lagebesprechungen am Landratsamt statt, um auch in den kommenden Tagen und Wochen die weitere Vorgehensweise zu besprechen, abzustimmen und die Strategie des Landkreises anzupassen.


C)    Kultusministerium

 

Es ist unser Ziel, die Schulen so lange geöffnet zu halten, wie das Infektionsgeschehen vor Ort dies zulässt. Den zuständigen Gesundheitsbehörden wollen wir es noch stärker als bisher ermöglichen, die Entwicklung an der einzelnen Schule in den Blick zu nehmen und – falls nötig – der Situation vor Ort entsprechende, weiterreichende Einzelmaßnahmen einzuleiten.


Daher können die Gesundheitsämter nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei Infektions-vorkommnissen oder Verdachtsfällen in einzelnen Klassen, Kursen, Jahrgangsstufen oder Schulen jeweils für diese weiterhin anordnen, dass


o ein Mindestabstand von 1,5 m auch zwischen den Schülerin-nen und Schülern in Unterrichts-räumen und in den Räumen für den schulischen Ganztag bzw. der Mittagsbetreuung einzu-halten ist


oder


o der Präsenzunterricht vorübergehend eingestellt wird.


Die Entscheidung hierüber erfolgt künftig jedoch nicht auf der Basis eines bestimmten Inzidenz-werts, sondern allein auf Basis der Situation an der Einzelschule.


Auf diese Weise ermöglichen wir ein deutlich differenzierteres Vorge-hen, als wenn Entscheidungen zum Beispiel pauschal für alle Schulen und alle Schularten in einem Kreis getroffen werden. So kann die Einführung des Mindestabstands von 1,5 Metern etwa nach Alters- bzw. Jahrgangsstufen differenziert erfolgen. Da Kinder im Alter bis 10 bzw. 12 Jahren laut wissenschaftlichen Studien eine deutlich geringere Rolle im Infektionsgeschehen spielen, kann auch geprüft werden, ob beispiels-weise Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 von etwaigen Anordnungen ausge-nommen werden können.


Für den Fall, dass der Mindestabstand angeordnet wird, gilt:


Ob Präsenz- und Distanzunterricht im tage- oder wochenweisen Wechsel stattfinden oder bestimm-te Jahrgangsstufen (wie z. B. Ab-schlussklassen) bevorzugt Präsenzunterricht erhalten, richtet sich nach den räumlichen und pädagogischen Gegebenheiten vor Ort.

 

Ab dem 09.11.2020 gilt folgendes Vorgehen an den Schulen:


1. Der Drei-Stufen-Plan wird ausgesetzt.


Der Drei-Stufen-Plan, der sich grundsätzlich an der Sieben-Tage-Inzidenz des LGL in einem Land-kreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert hat, wird bis mindestens 30.11.2020 ausgesetzt.


Schulschließungen, Umstellung auf Distanzunterricht oder Teilung der Klassen und eine damit ver-bundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht in Schulen aller Schularten allein aufgrund eines bestimmten Inzidenzwerts erfolgen nicht.

 

Maßnahmen an den Schulen werden nur angeordnet, wenn ein Infektionsgeschehen vorliegt.

 

2. Maskenpflicht


Auf dem Schulgelände besteht für alle Jahrgangsstufen Maskenpflicht. Ausnahmen von der Mas-kenpflicht am Platz können gemäß § 18 Abs. 2 Satz 4 der 8. BayIfSMV allenfalls in begründeten Fällen für einzelne Schulen getroffen werden. Voraussetzung ist u. a., dass kein nachweisbares Infek-tionsgeschehen an der Schule besteht und der Mindestabstand von 1,5 m auch im Klassenzimmer (bei durchgängigem Präsenzunterricht) eingehalten werden kann.


Wegen der Tragweite der hiermit verbundenen Entscheidungen gilt weiterhin, dass Ausnahmen zur Maskenpflicht durch die Kreisverwaltungsbehörden bei der jeweiligen Regierung zur Billigung einzu-reichen sind. Dabei ist von den Kreisverwaltungsbehörden zugleich eine ausführliche, auf die ganz konkrete Situation vor Ort abstellende und infektiologisch tragfähige Begründung mit einzureichen. Die Regierungen legen die zu genehmigenden Ausnahmen ihrerseits dem StMGP vorab zur Billi-gung vor.

 

 

3. Bestätigter COVID-19 Fall bei einer Schülerin/einem Schüler in ei-ner Klasse


Tritt während regulärer Unterrichtsphasen ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schulklasse bei einer Schülerin bzw. einem Schüler auf, so wird die gesamte Klasse für bis zu vier-zehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen und eine Quarantäne durch die zuständige Infek-tionsschutzbehörde angeordnet. Dies gilt gemäß den Empfehlungen des RKI für Schulen vom 12.10.2020 aufgrund der Aerosolaufsättigung bei langer Aufenthaltsdauer im Klassenzimmer in relativ beengten Raumsituationen oder schwer zu überblickenden Kon-taktsituationen in der Schule auch dann, wenn alle Personen im Raum einen MNB/MNS getragen haben. Die gesamte Klasse bzw. der Kurs – also alle Personen(-gruppen), zu denen eine relevante Exposition (> 30 Minuten, in einem nicht ausreichend belüfteten Raum) bestand – sind als Kontaktpersonen der Kategorie I (KP I) zu be-trachten.


Eine Abweichung von dieser Empfehlung ist zur Sicherstellung des Infektionsschutzes nicht möglich.
Die Schülerinnen und Schüler müssen sich sofort in häusliche Quarantäne begeben und werden, vorzugsweise an Tag 5 bis 7, getestet (PCR- oder AG-Test). Ein negatives Testergebnis hebt das Ge-sundheitsmonitoring nicht auf und beendet die Quarantäne nicht. Treten Symptome auf, ist umge-hend eine Testung zu veranlassen.


Enge „außerschulische“ Kontaktpersonen positiv getesteter Schülerinnen und Schüler werden eben-falls als KP I eingestuft; auch für sie wird aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.


4. Vorgehen bei Erkrankung von Schülerinnen und Schülern


Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) ist ein Schul-besuch der Grundschulen/Grundschulstufen der Förderzentren weiterhin möglich. An weiterführenden Schulen ist ein Schulbesuch erst möglich, wenn nach min-destens 24 Stunden (ab Auftreten der Symp-tome) kein Fieber entwickelt wurde und ein negatives Testergebnis (PCR oder AG-Test) bzw. eine ärztliche Bescheinigung vorliegt. Die Entscheidung über einen Sars-CoV-2-Test wird nach ärztlichem Er-messen großzügig unter Einbeziehung der Testres-sourcen und der Testlaufzeit getroffen. Telefonische und telemedizinische Konzepte sind möglich.


Kranke Schülerinnen und Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. Die Wieder-zulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in allen Schul-arten erst wieder möglich, sofern die Schüler bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Der fieberfreie Zeitraum soll 24 Stun-den betragen. Für eine Wiederzulassung an allen Schularten ist zu-sätzlich zu der Symptomfreiheit von 24 Stunden die Vorlage eines ne-gativen Tests auf Sars-CoV-2 (PCR- oder AG-Test) oder eines ärztli-chen Attests erforderlich. Die Entscheidung über einen Test wird nach ärztlichem Ermessen unter Einbeziehung der Testressourcen und der Testlaufzeitzeit getroffen. Telefonische und telemedizi-nische Konzepte sind möglich.